Die guten Vorsätze erfolgreich umsetzen

Das Jahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Es wird kälter, die Menschen kehren in ihre Häuser zurück, sind weniger aktiv und werden ruhiger. Zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Silvester kehren die Menschen traditionell in sich und denken über ihr Leben nach. Gewichtige Fragen werden gewälzt, etwa ob sich im vergangenen Jahr alles nach ihren Wünschen entwickelt hat und was sich im kommenden Jahr ändern soll. Das Rauchen aufgeben, mehr Sport, die Möglichkeiten für gute Vorsätze sind vielfältig. Allerdings machen viele Menschen bei ihren Plänen kleine Fehler, was es ihnen schwerer macht, diese umzusetzen. Mit unseren Tipps verfolgen Sie erfolgreich ihre Vorhaben im neuen Jahr.

Endlich den Traumkörper erreichen

Im neuen Jahr zählt für viele Menschen vor allem eines, wenn sie kurz nach Weihnachten vor dem Spiegel stehen und sehen, welch gute Arbeit der Weihnachtsbraten und die Schlemmerei an den guten Tagen geleistet hat. Endlich wieder herunter mit den überflüssigen Pfunden, Muskeln antrainieren und den Traumkörper erreichen. Hier stehen vielerlei Möglichkeiten zur Verfügung. Doch ganz gleich ob auf dem Trampolin, dem Rad oder beim Schwingen der Hanteln, beim Sport gibt es wie bei den anderen guten Vorhaben einige feste Regeln, die eingehalten werden sollten, um nicht frustriert aufzugeben.

RHT

Das wichtigste beim Sport ist: RHT und durchhalten. Nein, RHT sind keine Steroide, es ist ein Kürzel für Richtig Hartes Training, denn nur das bringt etwas. Und wenn ihr euch vornehmt, sportlicher zu werden, setzt euch ein klares Ziel, Wischi-Waschi-Vorstellungen wie „Ich will in der Disko Mädels beeindrucken“, bringen gar nichts. Ihr gebt entweder schnell auf oder werdet zum Disko-Pumper mit dünnen Beinchen. Und die sind in Sportlerkreisen nicht gut angesehen. Macht euch klar, dass ihr für euch trainiert und das euer Trainingsgerät euer bester Freund ist, da es euch niemals anlügt. 100 Kilogramm auf dem Eisen oder zehn Kilometer in Rekordzeit mit dem Rad bleiben 100 Kilogramm und zehn Kilometer in Rekordzeit. Da gibt es nichts zu deuteln. Entweder ihr schafft es oder nicht. Neben der richtigen Philosophie zum Training solltet ihr euch auch idealerweise als Anfänger mit Trainingsplänen für eure präferierte Sportart beschäftigen.

Gesünder ernähren

Mit dem Sport Hand in Hand geht zumeist das Vorhaben, sich gesünder zu ernähren. Natürlich kann man sich auch ohne Sport gesünder ernähren, das Prinzip bleibt weitgehen das gleiche. Wer am 1. Januar – oder unseretwegen am 2. Januar, weil ausgeschlafen wird – den Kühlschrank öffnet, sollte vor allem das darin befindliche Junk Food ins Visier nehmen und es in die Tonne werfen. Tiefkühlessen und –pizza sind zwar sehr bequem, nach 10 Minuten im Ofen ist das Essen fertig, ohne dass ein weiterer Handschlag getan werden muss. Doch als Essen kann man das kaum bezeichnen, der Nährwert ist eher Augenwischerei. Zudem sollte auf kurzkettige Kohlehydrate und gesättigte Fette verzichtet werden. Auf den Tisch sollten langkettige Kohlehydrate und ungesättigte Fette, wobei man idealerweise einen Energieträger bevorzugt. Sportler achten auf einen erhöhten Eiweßbedarf. Von FDH ist abzuraten, da es zum berühmt-berüchtigten Jojo-Effekt führt. Und auch hier konkrete Ziele benennen!

Die Zigaretten endlich vergessen

„Es gibt nichts Leichteres, als mit dem Rauchen aufzuhören. Ich selbst habe es schon 137mal geschafft“. Es wird nun einige Leser geben, die sich wünschen, den Autor dieses Textes vor sich zu haben, um sich für die sarkastisch gemeinten Worte des Dichters Mark Twain zu revanchieren, die sie ganz und gar nicht lustig finden. Wer dies nicht versteht, sollte einmal ein paar Jahre intensiv rauchen und dann einen kalten Entzug wagen. Denn mit dem Rauchen aufzuhören ist alles andere als einfach. Doch es ist nicht unmöglich. Auch hier hilft das konkret formulierte Vorhaben.

Ein Traum hilft

Und auch ein wenig Träumerei ist hier erlaubt, wie bei allen guten Vorsätzen. Wäre es nicht schön, endlich eine Treppe bewältigen, ja gar hinaufjoggen zu können, ohne dass man aus der Puste gerät. Wäre es nicht ebenso schön, wenn die Wohnung endlich nicht mehr wie ein kalter Aschenbecher riecht? Natürlich. Eine weitere Hilfe beim Durchhalten ist es, das klar formulierte Vorhaben aufzuschreiben und sich den Zettel dort aufzuhängen, wo er stets gesehen wir. Zudem kann man sich selbst ein Geschenk versprechen, wenn man einen langen Zeitraum nicht mehr geraucht hat. Mit der Unterstützung von Freunden und Verwandten fällt alles leichter, ebenso ein paar Helferlein aus der Apotheke wie ein Vorrat an Nikotinpflastern. Noch effektiver sind neuartige Medikamente wie Zyban, da sie bei ihrer Wirkung ganz ohne Nikotin auskommen.

Weniger Fernsehen und aktiver werden

Es mag bequem sein, sich nach Feierabend bequem auf die Couch zu legen und sich vom Fernsehprogramm berieseln zu lassen. Doch man sollte es nicht übertreiben und irgendwann hat es auch der härteste Couchpotato satt, nur herum zu gammeln und schälen sich langsam aber sicher von ihrer geliebten Couch herunter. Doch was nun tun? Welche Aktivitäten bieten sich nun an? Wer lange passiv war, kennt die Fülle des Angebotes gar nicht. Wohl dem, der noch Freunde halten konnte oder Verwandte hat, denen er sich anschliessen kann. Es gibt so viel zu erleben, so viele Hobbys. Kulturelle Angebote wie Theater oder die Oper können zunächst ebenfalls recht passiv genossen werden, beim Wandern rühren sich die alten Glieder. Sportliche Aktivitäten, das Sammeln von Dingen, Modellbau – die Möglichkeiten sind schier endlos und zu zahllos, um sie hier alle aufzuzählen. Mit ein wenig Phantasie findet jeder die Aktivität, die zu ihm passt und ihn von seinem Fernseher ablenkt.

Frischen Wind in die Beziehung bringen …

Eine Beziehung durchlebt immer Höhen und Tiefen, das ist klar. Manchmal, sei es aus Stress am Arbeitsplatz oder daheim kann es sein, dass zwei Partner eine gewisse Zeit lang nebeneinander her leben. Dies sollte aber schnell erkannt werden, damit sich diese Phase nicht zu einer ernsten Krise für die Beziehung entwickelt, welche die Partnerschaft bedroht. Geht im neuen Jahr wieder mehr auf eure Partner ein, unternehmt mehr mit ihnen. Es muss nicht gleich eine teure Weltreise sein, kleine Aufmerksamkeiten reichen bereits. Gelegentlich mal einen Blumenstrauss mitbringen oder zum Essen einladen ist schon Gold wert. Sprecht wieder miteinander und vor allem: hört zu und entdeckt eure Gemeinsamkeiten wieder, nehmt eure gemeinsamen Interessen wieder auf, damit eure Beziehung wieder zu neuen Höhen kommt.

… und in das Sexleben

Und was gehört auch zu einer guten Beziehung? Klar, der Geschlechtsverkehr. Ist dieser etwas eingeschlafen, kann er im neuen Jahr auch wieder frischen Wind bekommen. Probiert im Bett doch einmal etwas Neues aus. Oder auch ausserhalb des Bettes. Ein Quickie im Auto oder Park und der Abend wird noch schöner. Wessen Libido für einen Quickie nicht ausreicht, kann mit Viagra, Cialis oder Levitra nachhelfen. Damit klappt es ganz sicher. Oder probiert ein paar Rollenspiele aus, versetzt euch in neue Charaktere. In einer Bar die „Unbekannte“ zum Geschlechtsverkehr zu überreden hat durchaus seinen Reiz.

Endlich das erste Kind zeugen

Und durch was wird eine Beziehung gekrönt? Ganz klar, ein Kind. Warum es nicht endlich in Angriff nehmen und im neuen Jahr den Nachwuchs zeugen? Es ist ein Erlebnis, das mit nichts anderem verglichen werden kann. Frischgebackene Eltern, die zum ersten Mal ihr Kind in den Armen halten. Oder die leuchtenden Augen, wenn das Kind die Eltern zum ersten Mal anlächelt und Mama und Papa zeigt, wie sehr es sich freut. Ein Kind ist etwas Unvergleichliches und rundet das Leben eines Paares ab. Also sollte dieser Punkt ebenfalls auf die Liste der guten Vorhaben. Ein letzter Tipp: Soll ein Kind gezeugt werden, sollte Mann auf beim Geschlechtsverkehr Viagra verzichten, da es die Spermien beschädigt und die Fruchtbarkeit verringert. Stattdessen sollte sie einmal – unter Aufsicht ihres Arztes! – darüber nachdenken, Viagra einzunehmen, da es ihre Fruchtbarkeit steigert.

Harald Berger

Pharmakologie ist mein Fach. Aktuell geniesse ich die Zeit nach dem Studium. Ich bin Schweizer und lebe in Bern. Ich unterstütze die Apotheke Schweiz mit Artikel sowie Produktbeschreibungen.
Harald Berger